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das war die 70 Grenzlandschau


Post von: Mathias Güthe





Bericht mit freundlicher Genehmigung des SHZ, Autor Helga Böwadt, ungekürzte Fassung:

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Preisrichter hatten viel zu tun

 

Handewitt Bereits zum zwölften Mal richtete der Rassegeflügelzüchterverein „Cimbria“ seine Grenzlandschau in Handewitt aus. Tauben, Hühner, Enten und Gänse präsentierten am vergangenen Wochenende den zahlreichen Besuchern ihr schillerndes Federkleid wieder in der Camelot-Halle, ein Umstand, für den der Vorsitzende Mathias Güthe insbesondere Gaby Ohm vom Camelot-Resort seinen Dank aussprach. Sie habe den neuen Pächter überzeugen können, die große Reithalle für mehrere Tage zur Verfügung zu stellen. Denn mit dem Wochenende ist es nicht getan. Der Aufbau für rund 400 Tiere ist aufwändig, die vielen Züchter müssen ihre Schützlinge in Ruhe unterbringen können, und danach steht der Freitag ganz im Zeichen der Leistungsbewertung. Früh um sieben Uhr treffen sich sechs Herren der Preisrichtervereinigung Schleswig-Holstein, um ihres Amtes zu walten – geplantes Einsatzende gegen 14 Uhr! „Ein Preisrichter bewertet allein 80 Tiere“, erzählt Hartmut Lorenz aus Großsolt, der wie sein Kollege Armin Eggers seit 1968 dieses Amt ausübt. Beide sind als Preisrichter europaweit zugelassen. Voraussetzung ist, selbst erfolgreich zu züchten, etwa drei Jahre bei Bewertungen „mitzulaufen“ und zum Schluss eine Prüfung in Theorie und Praxis abzulegen. „Die Zuchtergebnisse werden immer besser“, hat Lorenz im Laufe der Jahrzehnte festgestellt. Der 74-Jährige züchtet Strasser-Tauben und kann auf einen außergewöhnlichen Erfolg zurückblicken, als eine seiner Tauben 2012 in Bayern als Beste das Europa-Band verliehen bekam. Seinem geschulten Auge und dem seiner Kollegen entgeht nichts, wenn sie mit ihrer Bewertungskarte das Geflügel in Augenschein nehmen. Die beste Note „vorzüglich“ wird verliehen, wenn alles tadellos ist und maximal 97 Punkte vergeben werden können. Fehlt nur ein Punkt, ist das Ergebnis „hervorragend“. „Dann äußern wir noch einen kleinen Wunsch“, erklärt Hartmut Lorenz, beispielsweise den nach einer satteren Farbe des Gefieders. Um Wünsche der Preisrichter geht es noch bis zur Kategorie „sehr gut“ mit 93 Punkten, dann erst werden Mängel benannt. „Ist die Augenfarbe zu blass oder fehlt es an Brustfülle, gibt es die Note Gut“, sagt Lorenz, für grobe Fehler wie verdrehte Federn oder verschiedene Augen werde ein „Befriedigend“ in die Bewertungskarte eingetragen. Ein „Ungenügend“ müsse vergeben werden für alles, was letztlich keinen Zuchtwert habe. Insgesamt wurden 50 Preise vergeben, sechs Tiere erhielten das Grenzland-Band für die höchste Auszeichnung. Schirmherr Bürgermeister Thomas Rasmussen überreichte den Handewitter Gemeindepokal an Reinhard Manske aus Schleswig für seine Taube „Orientalischer Roller“. Den Leistungspreis Jugend erhielt Julia Puck Terp aus Lügumkloster, die Leistungspreise Erwachsene Hartmut Lorenz und Flemming Olesen. Vereinsmeister Hühner wurde Julia Puck Terp, bei den Tauben war es Hans Johannsen. 

 





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