RGZV Cimbria
Seit 141 Jahren, Geflügelzuchtverein Flensburg.

H5N8: Veterinäre, gefangen zwischen Wissenschaft und Politik


Diskussion H5N8 RGZV Cimbria  Matias Güthe, Klemens Steiof, Michael Lütwitz, Prof. Dr. Reiss, Prof. Dr. Bhakdi, Dirk Büge
Bild: offene Diskussion Personen von links nach rechts: Matias Güthe, Klemens Steiof, Michael Lütwitz, Prof. Dr. Reiss, Prof. Dr. Bhakdi, Dirk Büge

Das Symposium in Kiel am 28.01.2017 war ein voller Erfolg. 

Die Resonanz der Besucher zu der Veranstaltung war durchweg positiv. 

Einen Beitrag vom NDR ist HIER zu finden. Herr Dr. Habeck wurde reingeschnitten, er war selbst nicht auf unserer Veranstaltung.

Auch die Zeitung Kieler Nachrichten waren durch eine Journalistin auf der Veranstaltung vertreten und haben bereits einen Artikel herausgebracht. HIER.

Selbst aus südlicheren Regionen Deutschlands waren Journalisten anwesend, hier ein Bericht vom SWR

Das nächste Symposium folgt am 11.03.2017 in Herne! Live ist es besser zu verstehen, als es zu lesen.

Das Symposium für den Bereich Ost ist am 25.03.2017 in Templin geplant.

Anmeldungen ab sofort bei s.corban@rgzv-cimbria.de möglich

 

Berichte über Folgen des Symposiums finden sich im Blog.

Hier der  Vortrag von Michael Freiherr von Lüttwitz   und seine Vorstellung  Wer ist das?

Der Ornithologe Klemens Steiof lieferte einen Überblick über die mit dem WAI erarbeiteten Erkenntnisse der letzten 10 Jahre. Es konnten eindeutige Belege aufgezeigt werden, die belegen, dass die Übertragung durch Wildvögel zu vernachlässigen ist.

Ein Skript zur Präsentation hatte er nicht, die Veröffentlichung aus 2015 ist aber inhaltlich noch aktuell. Auf dem Symposium erfolgte im Kern die Darstellung der Zusammenfassung auf Seite 12 des pdf.

Eingeflogen aus Wörth am Rhein kam Dr, Brechtel. Er berichtete über die Chronologie der Abläufe in Wörth. Wesentlich für die Rettung der Vögel dort war in seiner Darstellung der Zeitgewinn, der durch die einstw. Verfügung des Landgerichts erwirkt werden konnte. Wer ist das?

Gut wiedergegeben auch durch den Artikel im Focus in unserem blog.

Rechtsanwalt Dirk Büge berichtete ausführlich seine Präsentation sei hiermit nachgereicht. Wer ist das?

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag von Frau Prof. Reiß und Herrn Prof. Bhakdi. In mitreißender Manier und einfach verständlicher Sprache trug Prof. Bhakdi vor.

Zunächst wurde allgemeinverständlich und mit bildhafter Sprache das Virus erklärt. Wer das Buch von Reiß/Bhakdi kannte, hatte keine Verständnisprobleme mehr. (Das Buch kann über s.Corban@rgzv-cimbria.de zum Selbstkostenpreis plus Spende bezogen werden). Aber auch ohne Vorkenntnisse war der Vogelgrippe Wahnsinn leicht zu verstehen.

Selten wurde deutlicher klar, wie falsch der derzeitige Umgang mit der Vogelgrippe ist.

 

Er ließ sich auch nicht durch einen Bildausfall aus der Ruhe bringen (den ein uns unbekannter Besucher beheben konnte). Er holte den Ornithologen Bernd Koop auf die Bühne. Dieser ist für die Zählung der Enten auf dem Plöner See verantwortlich.

Anhand der Zahlen des Ornithologen wurde klar, dass Sperrbezirke bei Wildvogelfunden das unlogischste der Welt darstellen. Gleichzeitig wurde dargelegt, dass die nach §56 GeflPestSchVO zwingend notwendige Untersuchung lebender Enten wohl versäumt wurde.

 

Wichtig war, dass, bedingt durch die Antikörperbildung der Enten in Plön, immer noch der Nachweis möglich ist, der wissenschaftlich beweist, dass die Aufstallungen zu beenden und die Tötungen bei schwachem Verlauf auszusetzen sind. In der Diskussionsrunde am Schluss der Veranstaltung, mit einer Kreistagsabgeordneten aus Plön, wurde erarbeitet, wie dies noch möglich ist. Da der Moderator und Schreiber dieser Zeilen mit der Abarbeitung dieses Plans stark eingebunden war folgt dieser Bericht nun recht spät. Ergebnisse werden im blog vorgestellt.

Hieran arbeitet, neben der ornithologischen Gruppe um Bernd Koop, der Landesverband Schleswig-Holsteinischer Rassegeflügelzüchter im BDRG mit uns zusammen.

Der Skript von Dr. Reiß und Bhakdi wurde journalistisch aufbereitet und kann bei s.corban@rgzv-cimbria.de per mail bestellt werden. Wir haben eine ausreichende Zahl drucken lassen (Selbstkosten etwa 2,20 EUR plus Porto) die ohne Gegenleistung abgegeben werden. Die Professoren wünschen sich für Ihre Arbeit lediglich, dass dem Spendenkonto Aufmerksamkeit geschenkt wird. Denn die Gelder, die dort eingehen, werden wir auch für die Untersuchungen rund um Plön einsetzen.

Die Vertreterin des Aktionsbündnisses Vogelfrei war verhindert,  daher wurde der Veranstaltungspunkt Zahlen,Daten Fakten nur gekürzt vom Moderator selbst vorgetragen.