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wissenschaftliche Arbeit zur Entstehung von hochpathogenen AI-Viren
26.09.2018


Post von: Mathias Güthe





Hier ist die Studie einmal als Link https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fvets.2018.00084/full  

und einmal als PDF 

In dieser Arbeit wurde n alle bekannten Genveränderungen von H5 und H7 Viren untersucht. Im Fazit lässt sich festhalten, dass HPAI Viren nur dort entstehen können, wo eine hohe Geflügeldichte mit entsprechendem Nachschub an Wirtstieren vorherrscht. Ein einzelnes aufgenommenes Virus macht ja zunächst einmal nicht krank, es bedarf einer gewissen Konzentration bevor der Prozess ins laufen kommt. Diese Bedingungen findet man in den "höher entwickelten" Ländern in denen die Tierhaltung aus Kostengründen auf wenige Haltungen mit hoher Tierdichte konzentriert wurde. Richtigerweise wird in der Studie nicht von höher entwickelt gesprochen sondern von Ländern mit hohem Einkommen. Durch diese Virenbrutstätten kommt es also zu sprunghaften Genveränderungen. Als weiterer Apekt kommt hinzu, dass in Ländern in denen Geflügel aus sehr vielen Haltungsformen und sehr verschiedenen Herkünften auf dichtem Raum zusammenkommt der Austausch von Viren untereinander am höchsten ist, hier kommt es zu neuen Genkombinationen. Hier sind die Lebendmärkte in Asien hervorgehoben. Diese Neukombination von Viren die parallel in einem Tierbestand aufeinandertreffen sind das potenziell gefährliche an den AI-Viren.

Zitat Dr. Peter Petermann: 

bekannt ist das eigentlich schon lange, aber es ist gut, dass es mal aktuell dokumentiert wird!

..... den Artikel kann man zitieren als Beleg dafür, dass es HPAI ohne Massentierhaltung praktisch nicht geben würde.

Dr. Mooij:

diese Veröffentlichung bestätigt unsere seit langem verkündigte und bereits mehrfach belegte Meinung, das HPAIV ein internes Problem der intensiven Geflügelhaltung sind und Wasservögel bei den lokalen Ausbrüchen aussen vor sind.

Ich denke jedem wird klar, das die erneut manifestierte Aufstallung somit keine Lösung sondern eine Verschärfung des Problems darstellt. Erst durch die dann auch in der Kleinhaltung erzeugte Dichte und Kotkonzentration bei schlechter Belüftung entsteht eine "kleine labormäßige Massentierhaltung"

 

 

 

 

 

 

 

 





Kommentare


Gesunder Menschenverstand
Andreas Höltje, 27.09.2018


Mit einem ganz kleinen schulischem Biologiewissen und gesundem menschenverstand muss jedem Interessierten der Thematik klar sein, dass es so ist wie in der Studie beschrieben. Dass sich hochrangige Wissenschaftler darüber hinwegsetzen lässt nur einen Schluss zu: Sie sind gekauft!

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